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  1. #1
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    Frostschutzmittel G48 oder G12+

    Hallo zusammen,
    ich möchte an dieser Stelle keinen Glaubenskrieg anzetteln, sondern Euch einfach fragen, ob ich in meinen 300'er nach dem Spülen auch das "neuere" Frostschutzmittel G12+ einfüllen kann.
    Das G12+ ist mit allen anderen Mitteln mischbar und hat zumindest auf dem Papier die besseren Werte als das alte G48 / G11.


    Grüße aus'm Pott,
    Olli

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von Gerd-
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    Die besseren Werte sind hier sicher nicht entscheidend, da die Autos ja keinerlei Kühlprobleme haben, das sind alles keine thermisch belasteten Sportmotoren mit hoher Literleisung.
    Entscheidend ist die Verträglichkeit mit den Materialien, im Zweifel also immer für die bewährten und freigegebenen Mittel.

  3. #3
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    Hallo Gerd,


    ...da hast Du natürlich Recht...

    Mir geht es eigentlich nur darum, dass die neueren Mittel vermutlich in Sachen Haltbarkeit und Korrosionsschutz bessere Werte bieten.
    Ansonsten ist es schon richtig....was in der Anleitung steht passt auch....

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Avatar von Gerd-
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    Zitat Zitat von harleyman Beitrag anzeigen
    Hallo Gerd,


    ...da hast Du natürlich Recht...

    Mir geht es eigentlich nur darum, dass die neueren Mittel vermutlich in Sachen Haltbarkeit und Korrosionsschutz bessere Werte bieten.
    Ansonsten ist es schon richtig....was in der Anleitung steht passt auch....
    Korrosionsschutz für Stahl und Leichtmetall ist das eine, Verträglichkeit mit den anderen Materialien in den alten Motoren das andere, kann alles passen, ich denke aber, das neue Mittel auch für neue Motoren und Materialien entwickelt worden sind. Deshalb einfach meine Empfehlung sicherheitshalber auf bewährtes zuzugreifen.

  5. #5
    107 SL Experte Avatar von poldi
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    Das Kühlmittel kann mehr als nur Frostschutz: Es ist Rostschutz für Kühler, Wasserpumpe und Kühlkanäle. Kühlmittel stabilisiert die elektrische Leitfähigkeit der Flüssigkeit und verhindert ihr frühzeitiges Sieden. Es vermeidet mineralische Ablagerungen.
    Aus dem Rennbootsport bekannt: Die Kavitation. Bläschenbildung. Platzen diese, können die Explosionen die Metallwände im Kühler angreifen, Kunststoffflügel von Wasserpumpen zerstören. Deshalb sollte man die Kühlflüssigkeit alle drei Jahre wechseln.
    Grüße aus dem Ölsumpf - Ulli

  6. #6
    absoluter 107SL Profi Avatar von 560er_Fan
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    Ulli, das macht er doch. Er fragt nur nach der Eignung des Mittels, das er einfüllen möchte. Nun liefer ihm die Antwort darauf bitte auch!!
    . Gruß - Hartmut aus Hessen .

  7. #7
    absoluter 107SL Profi
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    Zitat Zitat von poldi Beitrag anzeigen
    Das Kühlmittel kann mehr als nur Frostschutz: Es ist Rostschutz für Kühler, Wasserpumpe und Kühlkanäle. Kühlmittel stabilisiert die elektrische Leitfähigkeit der Flüssigkeit und verhindert ihr frühzeitiges Sieden. Es vermeidet mineralische Ablagerungen.
    Aus dem Rennbootsport bekannt: Die Kavitation. Bläschenbildung. Platzen diese, können die Explosionen die Metallwände im Kühler angreifen, Kunststoffflügel von Wasserpumpen zerstören. Deshalb sollte man die Kühlflüssigkeit alle drei Jahre wechseln.
    Ulli, wo haste das denn her?

    Gruß

    Frenek

  8. #8
    absoluter 107SL Profi Avatar von ulflei
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    Zitat Zitat von frenek Beitrag anzeigen
    Ulli, wo haste das denn her?


    Gruß

    Frenek

    Donald Trump
    This could be the beginning of a great thread

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Avatar von Gerd-
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    aus den News des Verbands der Frostschutzmittelhersteller, Marketinginitiative "Deshalb sollte man die Kühlflüssigkeit alle drei Jahre wechseln."

  10. #10
    lebende Forenlegende Avatar von Johnny-1951
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    Hallo, die Legierungen zu einander bei den neueren Motorteilen sind besser aufeinander abgestimmt, auch die Flüssigkeiten als z.B. vor 40 Jahren. Das Frostschutzmittel ist auch weiter gewachsen, das G12+ ist bedenkenlos zu verwenden!
    * Gruß, Werner *
    "Das dichteste Netz hat die meisten Löcher"

  11. #11
    107 SL Experte Avatar von poldi
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    Zitat Zitat von frenek Beitrag anzeigen
    Ulli, wo haste das denn her?

    Gruß

    Frenek

    Wir sind in den 80ern und bis spät in die 90er Jahre aktiv und erfolgreich Modellrennboote gefahren. Dabei sind Drehzahlen von 15.000 - 25.000 üblich. Da kommt man, wenn man vorn mitfährt, recht schnell an die Grenzen der Physik. Da hilft dann ein wenig Weiterbildung. So in Sachen Kavitation und Bläschenbildung bei höheren Strömungsgeschwindigkeiten ...


    Frag mal den Oli aus der Garage - der kennt das Problem auch.
    Grüße aus dem Ölsumpf - Ulli

  12. #12
    Erfahrener Benutzer Avatar von Gerd-
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    Das ist bei Rennmotoren ganz sicher richtig, auch bei Formel 1 Motoren, da sind ja Dinge zu beachten, die einem nie einfallen würden.

    Zu den von Dir genannten Fakten gehts da auch ums Gewicht, je weniger Flüssigkeiten um so besser, noch wichtiger die bewegten Massen und Panschverluste. Das Bewegen der Kühlflüssigkeit und der Öle kostet Leistung, die Viskosität ebenso, die Kurbelwelle läuft quasi wie in einem Rohr dass sie nur mit Millimeterabstand umschliesst, Ölwanne gibts keine, der Umlauf von Öl und Kühlflüssigkeit ist extrem schnell, Kaviatation soll praktisch nicht stattfinden. Sehr komplexes Thema, mehr was für Physiker als für Ingenieure


    Zitat Zitat von poldi Beitrag anzeigen
    Wir sind in den 80ern und bis spät in die 90er Jahre aktiv und erfolgreich Modellrennboote gefahren. Dabei sind Drehzahlen von 15.000 - 25.000 üblich. Da kommt man, wenn man vorn mitfährt, recht schnell an die Grenzen der Physik. Da hilft dann ein wenig Weiterbildung. So in Sachen Kavitation und Bläschenbildung bei höheren Strömungsgeschwindigkeiten ...


    Frag mal den Oli aus der Garage - der kennt das Problem auch.

  13. #13
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    Zitat Zitat von poldi Beitrag anzeigen
    Wir sind in den 80ern und bis spät in die 90er Jahre aktiv und erfolgreich Modellrennboote gefahren. Dabei sind Drehzahlen von 15.000 - 25.000 üblich. Da kommt man, wenn man vorn mitfährt, recht schnell an die Grenzen der Physik. Da hilft dann ein wenig Weiterbildung. So in Sachen Kavitation und Bläschenbildung bei höheren Strömungsgeschwindigkeiten ...


    Frag mal den Oli aus der Garage - der kennt das Problem auch.
    Dann will mich Deinem Wunsch nach Weiterbildung doch einmal ein wenig annaehern....

    Wie wir wissen ist der Verdampfungszeitpunkt einer Fluessigkeit abhaengig vom Druck eben jener. Und dieser ist geringer - der statische zumindest - je schneller das Zeuchs fliesst. Faellt nun eben dieser Druck unter den Verdampfungsdruck bilden sich Deine Blaeschen. Diese Blaeschen werden mit der Fluessigkeit in den Bereich hoeheren Drucks mitgerissen und fallen dort schlagartig zusammen; durch die dabei auftretenden Implosionen (ich vermute, die meintest Du mit Deinen 'Explosionen') kommt es zu Temperatur- und Druckspitzen, die zu dem beschriebenen Materialabtrag fuehren.

    Aus gleichem Grunde sollte man vor einer elektrischen Kraftstoffpumpe niemals einen Papierfilter setzen sondern immer nur einen Siebfilter um zum Schutz der Pumpe grobe Verunreinigungen zu entfernen. Die Feinfilterung bis hinunter zu 1 micron wird nach der Pumpe vorgenommen.

    Diese Problematik betraf mich sowohl bei Einbau einer elektrischen Pumpe im Oldtimer als auch bei massiver Verkleinerung des Keilriemenrades der Wasserpumpe. Davon ausgehend, dass die Lager selbiger keinerlei Probleme mit der Drehzahlerhoehung hatten haette es beim Pumpenrad hingegen anders aussehen koennen. Aber 'Versuch mach kluch'.

    Diese Kavitiation ist nun in ihrer ursaechlichen Wirkung nicht oder kaum beeinflussbar vom Wechsel der Kuehlfluessigkeit. Eine moegliche Verschiebung des oben beschriebenen Verdampfungszeitpunktes bzw. -drucks wird wohl, wenn ueberhaupt, nur marginal vom Erneuern der Kuehlfluessigkeit abhaengen und kann, wie gesagt: wenn ueberhaupt, nur unter Laborbedingungen nachgewiesen werden.

    Ich habe uebrigens keinerlei Zweifel, dass Oli aus der Garage das Problem kennt und ebenfalls sich auch ueber die Zusammenhaenge selbigen richtig und umfaenglich bewusst ist.

    Gruss

    Frenek

  14. #14
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    Mensch Leute.....
    das sind ja schon pseudowissenschaftliche Ausführungen....Respekt...hab immer nur Boote mit E-Motor gefahren...


    Mit der Benzinpumpe merke ich mir...das ist gut zu wissen...


    Ansonsten denke ich eher so in Werners Richtung...nicht alles neumodische muss schlecht für einen Oldtimer sein (wobei 30 J. auch noch nicht sooo alt ist).
    Die Entwicklung ist schließlich weiter gegangen und die Materialien im Motor und Kühler werden sich nicht so drastisch verändert haben.
    Sehe ich allerdings beim Motoröl etwas anders...ist aber auch ein anderes Thema..)

  15. #15
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    Zitat Zitat von harleyman Beitrag anzeigen
    Mit der Benzinpumpe merke ich mir...das ist gut zu wissen...
    Jau, den offensichtlich wird das Thema von den Pumpenherstellern selbst auch ernst genommen. Pierburg bspw. liefert selbt fuer die kleenste der kleinen, der E1F, einen Siebfilter (ich glaube, das ist der 4.00030.80.0 oder so...), und warnt davor, einen Papierfilter vorzuschalten.
    Ein wenig tricky kann es werden wenn man beim Oldtimer umruestet - denn die haben, wenn ab Werk mit einer mechanischen Membranpumpe betrieben - mitunter nur duenne 8mm Leitungen. Wenn die nicht genau wie der Entnahmeport tief genug liegen kann es schon zu Versorgungsproblemen der nachgeruesteten modernen elektr. Pumpe kommen. Da muesste man theoretisch dann eine Vorfoerderpumpe einbauen - und das ganze Projekt geraet dann etwas aus dem Rahmen....

    Gruss

    Frenek

  16. #16
    absoluter 107SL Profi Avatar von 560er_Fan
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    Mensch Bengt, was los mit Dir? Haste heut nen Techniklexikon gefrühstückt?

    Schurz beiseite - gut, ein paar technische Infos hier zu lesen. Müll gibts ja bereits genug.

    Übrigens liegen die Siedepunkte von Kühlerfrostschutzmitteln zwischen 160° und 175° Celsius, das Kühlsystem in einem normalen PKW ist auf 120° C bei 1,2 bar maximal 2 bar Druck ausgelegt, dann öffnet das Sicherheitsventil, gewöhnlich im Kühlerdeckel integriert.
    . Gruß - Hartmut aus Hessen .

  17. #17
    107 SL Experte Avatar von poldi
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    Zitat Zitat von frenek Beitrag anzeigen
    Dann will mich Deinem Wunsch nach Weiterbildung doch einmal ein wenig annaehern....
    .....
    Gruss

    Frenek



    Warum schreibst Du das hier? Na, vielleicht fehlte den anderen dieses Wissen.
    Grüße aus dem Ölsumpf - Ulli

  18. #18
    absoluter 107SL Profi
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    Zitat Zitat von poldi Beitrag anzeigen
    Warum schreibst Du das hier? Na, vielleicht fehlte den anderen dieses Wissen.
    Warum ich das hier geschrieben habe? Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass das nach meinem Beitrag klar war.
    Aber um Deiner eindeutigen Frage eine ebenso eindeutige Antwort zu geben: Ich schrieb meinen Beitrag um Deiner allenfalls erheiternden Geschichte wenigstens etwas verdauliche Nahrung einzuhauchen. Nicht, dass noch andere schlichte Gemüter glauben, sie bekamen Explosionen im Kühler wenn sie ihre Kühlflüssigkeit nicht wechseln.

    560er_Fan
    Mensch Bengt, was los mit Dir? Haste heut nen Techniklexikon gefrühstückt?


    Hartmut, das ist kein Hexenwerk. Und solltest Du nicht gaenzlich alle Vorlesungen zum Thema 'Stroemungslehre' oder auch 'Druecke in Fluessigkeiten' geschwaenzt haben dann hast Du doch bestimmt auch schon mal davon, zumindest ansatzweise, gehoert, oder?
    Wenn man sich mit einem MB-Oldtimer, also alles, was noch mechanisch einspritzt, auseinandersetzt und einige Komponenten verbessern will dann kommt man an dem einem oder anderen nicht herum. Egal, ob's Spass macht oder nicht.

    Gruss

    Frenek

  19. #19
    absoluter 107SL Profi Avatar von 560er_Fan
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    Lange ist's her und gebraucht hab ich es nur sehr selten. Elektromagnetik und -technik schon mehr, digitalen Kram ständig ...

    Allerdings hab ich kundige Freunde, die ich im Bedarfsfall fragen könnte. Jetzt sogar noch einen mehr
    . Gruß - Hartmut aus Hessen .

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