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 Meine Erlebnisse auf dem Weg zum H-Kennzeichen
2 seiten ( 1 | 2 )
Autor Meine Erlebnisse auf dem Weg zum H-Kennzeichen
Jean

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107SL-Freund seit:
18.04.2003

aus: 27404 Zeven

Nachrichten: 2562

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 Geschrieben 15.11.2009 um 12:24   
Hallo,

viele von Euch haben doch mittlerweile einen SL oder SLC, der älter als 30 Jahre ist?

Diese Fahrzeuge könnten mit einem H-Kennzeichen Ihre Oldieweihe bekommen und sind dadurch schon auf den 1. Blick deutlich als Oldtimer zu erkennen und haben nicht mehr den Status eines alten Gebrauchtwagens.

Zu dem kommt der Eigner noch in den Genuß, finanzielle Vorteile bei KFZ-Steuern und Versicherungsprämien zu nutzen. Eine H-Zulassung ist in der Szene auch eine Wertsteigerung.

Grundvorraussetzungen für eine H-Zulassung ist die technische Abnahme nach § 21c StVZO

Im Zuge mancher sehr umfangreichen Restaurationen wurden schon entscheidende Fehler gemacht, die eine erfolgreiche spätere Abnahme auf H-Zulassung unmöglich machten;
weil die Grundvorrausetzung nicht mehr dem Gesetz entsprachen.

Damit niemand von Euch bei seinen Restaurationsarbeiten entscheidende Bauteile seines Fahrzeuges abändert, optimiert,
oder wie auch immer er es nennen mag, weil er meint etwas zu verbessern, rate ich dringend; vorher den Anforderungskatalog für
die Begutachtung von Oldtimern gem. § 21c StVZO
sehr aufmerksam durch zu arbeiten.

Hier werden die Vorraussetzungen und erlaubten Umbauarbeiten unumstößlich Punkt für Punkt der einzelnen Baugruppen und Teile
des Fahrzeuges aussagekräftig beschrieben.

Im Detail präzise nachzulesen hier...

Ich persönlich habe schon viele Fahrzeuge, meine eigenen und auch Fahrzeuge von meinen Mercedes-Stammtisch-Teilnehmern, erfolgreich gem. § 21c StVZO abnehmen lassen.

Meine persönlichen Erfahrungen mit diversen Prüfern ergaben,
das jede Baugruppe sehr genau nach Katalog angeschaut und
geprüft wurde.
Nach meinem empfinden wurden die Achsen und der gesammte Antriebsstrang mit erhöhter Aufmerksamkeit begutachtet.

Fahrzeuge mit zeitgenössischen BBS-Felgen, auch Chromfelgen auf meinen US-Oldies, sowie versteckt eingebaute CD-Player habe ich gem. § 21c StVZO immer erfolgreich abnehmen lassen.

Berichtet doch bitte mal über Eure Erlebnisse und Erfahrungen auf dem Weg zum H-Kennzeichen.


VG Jean




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Peter-MS

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Nachrichten: 6702

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 Geschrieben 15.11.2009 um 12:36   
Nur 1 X habe ich einen Oldie zur H-Prüfung vorgeführt, es war mein 220 SE Cabrio von 1964.
Die Prüfer waren sehr gut vorbereitet und unglaublich pingelig, die kleinste Abweichung vom Original-Zustand und ich hätte das ersehnte "H" vergessen können, so jedenfalls mein Eindruck.

Sollte nochmal irgendwann eine H-Prüfung anstehen, werde ich nicht selbst damit zur Abnahme fahren, die Nerverei tue ich mir nicht noch einmal an. Der SLC hat gottlob bereits ein H.

Gruss, Peter

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Willy

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aus: der VffO 107

Nachrichten: 5704

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 Geschrieben 15.11.2009 um 13:35   
Hi,

ich habe einige Bilder von Fahrzeugen mit H-Kennzeichen gemacht, die vermuten lassen, das es keineswegs so penibel zugeht, wenn die Autos geprüft werden.

Ich such gleich mal was raus....

Willy

Nachtrag:
die Bilder sind alle zu spezifisch, selbst wenn ich an den Kennzeichen radiere, sind sie zu auffällig um öffentlich angeprangert zu werden.

Für meinen ist alles schon geklärt, er erfüllt die Anforderungen lässig. Die Fernlampen, die 15er Nachbaubarock, (die möchte ich als Alternative in den Papieren behalten) und die Zusatzinstrumente in den Luftdüsen sind mit den Richtlinien vereinbar.

Gruß
Willy

[ Diese Nachricht wurde editiert von : Willy on 15-11-2009 14:25 ]

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sl-tom

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107SL-Freund seit:
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Nachrichten: 1496

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 Geschrieben 15.11.2009 um 14:21   
Moin,
wenn ich mir die Rostlauben ansehe, die hier in der Gegend rumfahren, können unsere Prüfer nicht sehr pingelig sein. Ich hätte einen Großteil derjenigen nach Hause geschickt.

Im nächsten Jahr ist meiner dran, mal sehen was mir dann widerfährt. Den Anforderungskatalog schaue ich mir aber auf jeden Fall genau an, damit ich nicht nach Hause geschickt werde

Gruß
Tom

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Johnny-1951

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 Geschrieben 15.11.2009 um 14:41   
Mir wurde bei der H-Zulassung mitgeteilt, dass alle Anbauteile die 10 Jahre vor der Erstzulassung und 10 Jahre danach produziert und im Handel waren auf die H-Zulassung keinen Einfluss haben.
Bei meinem Wagen hatten die einen ganzen Tag benötigt um die Felgen zu akzeptieren.
Das Fahrzeug ist sonst auch Hundert pro original.



-----------------
Werner

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rheinstern



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Nachrichten: 27

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 Geschrieben 15.11.2009 um 18:34   
Hallo Jean,
habe bisher 2 Fahrzeuge beim TÜV Düsseldorf zum H gebracht. Der 107 ist allerdings noch 8 Jahre davon entfernt und derzeit nur ein oller Gebrauchtwagen, der uns und insbesondere meiner Frau viel Spaß macht.
TüV Düsseldorf hat zwar sehr sorgfältig geprüft, sind aber sehr kommunikativ und hilfsbereit. Der Peugeot 504 Cabrio hat weder Originalfarbe außen noch innen und ein modernes Radio, dass hat aber nicht interessiert. Ging alles relativ schnell. Beim Jensen Interceptor mit schweizer / englischen Papieren hatte ich ja ein wenig Bammel. Hat dann auch etwas länger gedauert, aber auch kein Thema. Da der Termin vorab vereinbart wurde konnte sich der Prüfer vorbereiten und hat schon mal alles, wass er in seinem System finden konnte, zusammen getragen. Und ein paar Details wie E-Kennzeichnung auf den Gläsern hat er mir ausführlich erklärt und den Text großzügig interpretiert, ohne dabei die Legalität zu verlassen. Ganz großes Kompliment daher an den TÜV Düsseldorf, mache ich beim nächsten Fahrzeug wieder dort und auch persönlich.

Gruß Norbert

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Willy

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aus: der VffO 107

Nachrichten: 5704

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 Geschrieben 15.11.2009 um 18:45   
Quote:

On 2009-11-15 14:41, Johnny-1951 wrote:

Bei meinem Wagen hatten die einen ganzen Tag benötigt um die Felgen zu akzeptieren.




Hab mir die Dinger grad mal geguckt und muss gestehen, das ich den Schlitten stillgelegt und zur Schonung der Passanten, mit einer Plane abgedeckt hätte. Diese Räder gehen auf dem 107 gar nicht....

Willy

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slcfahrer



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Nachrichten: 30

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 Geschrieben 15.11.2009 um 18:53   
ich glaube,dass die Beurteilung stark von der Person/des Prüfers abhängt,
ob H-Zulassung ja oder nein. Ein 560er Motor im SLC dürfte dann nicht
möglich sein,da es diesen Motor zur Bauzeit des SLCs noch nicht gab.Dass
es doch anders geht,wurde ja erst gerade im Forum verkündet(SLC 6.0)
Gruss Hh.

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Der_Hagener

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Nachrichten: 228

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 Geschrieben 15.11.2009 um 20:09   
Hallo!

das ist genauso eine Auslegungssache wie bei meinen Felgen, die ich auf meiner Flosse fahre. Ich fahre auf meiner 111er-Flosse (230S) mit EZ 1967 bzw. Bj ca. 11/1967 originale Barockfelgen in der Größe 6J*14 mit einem Reifen in der Größe 205/70 R14 H. Normalerweise ist das auch nicht so richtig konform mit dem H-Kennzeichen, aber die Barockfelge hat es auf dem Coupé bzw. auf dem Cabrio als SA gegeben. Diese BR war auch die 111er, deshalb funktioniert es wieder.


-----------------
*grüße Jörg

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Johnny-1951

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 Geschrieben 15.11.2009 um 23:54   
Willy was hast du gegen meine Ben Hur Felgen...
die originalen liegen komplett neu bei mir auf Lager.


-----------------
Werner

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Willy

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 Geschrieben 16.11.2009 um 07:22   
Werner,

die passen auf einen alten 190er mit großem Heckflügel aber doch nicht auf einen 107,.....da helfen auch die Originalos im Keller wenig....

Gruß
Willy

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Johnny-1951

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 Geschrieben 16.11.2009 um 19:01   
OK Willy, hast gewonnen...
dafür ist mein Hund schöner als deine Katze, da er nicht tiefergelegt ist


-----------------
Werner

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Jean

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 Geschrieben 18.11.2009 um 21:45   


Nabend

Bei meinen Pontiac GTO 400cui V8 370PS wurde bei der H-Abnahme genau auf die Motorkennung/Kennbuchstaben geachtet, nicht jeder 400cui Pontiac Motor ist ein GTO-Motor.
Ich denke bei echten AMG Motoren wird es auch so praktiziert,
das die AMG-Kennungen haben.

Die meisten GTO haben ein Schaltgetriebe, das hat der Prüfingenieur auch genau kontrolliert.
Mein Fahrzeug hat Automatikgetriebe,so wie es die VIN auch erkennen lässt, alles original werksseitig.

Basisinformationen
Marke Pontiac
Modell GTO
Baujahr 1968

Motorisierung 400cui V8 370hp
Leistung 370 PS
Höchstgeschwindigkeit 216 km/h unten rum aber unschlagbar

Motor
Hubraum 6554 ccm
Zylinder 8
Kühlung Wasser
Bauform V-Motor
Ventilsteuerung OHV
Ventile 2 je Zylinder
Bohrung x Hub 104,7 x 95,3

Maximalleistung bei Drehzahl 370 PS bei 5200 1/min
Max. Drehmoment 575 Nm bei 3600 1/min
Gemischaufbereitung 1 x four-barrel Vergaser
Bordspannung 12 Volt

Tankinhalt leider nur 76 Liter, reicht aber um Spass zu haben



Ab 1969 war der GTO mit Pontiac 455cui V8 380PS Motor zu haben,
so einen Motor habe ich seit ca 20 Jahren liegen.
Eigentlich wollte ich den mal einbauen, so als junger Mann hat
man ja Flusen im Kopf.
Leider wäre dann mein geliebter GTO nur noch ein Garagenbastlerfahrzeug und möglicherweise kein exklusives Liebhaberfahrzeug mit Oldtimerstatus mehr, denn original gab es diesen Motor nicht in einem 68er GTO

Aber geil wär's schon

Hubraum 7466 ccm
Bohrung x Hub 105,4 x 106,8
Maximalleistung bei Drehzahl 380 PS bei 4300 1/min
Max. Drehmoment 678 Nm bei 2700 1/min


Pontiac GTO Sportwagen
1965 wurde der Pontiac GTO (Grand Tourismo Omologato, also das Homologierungsmodell für GT-Rennen)
von der General-Motors-Tochter als Leistungspaket für das Modell LeMans eingeführt.
Der Pontiac GTO wurde als Coupé und Convertible ( Cabrio ) angeboten. Aufgrund hoher Absatzzahlen
im folgenden Jahr stellt Pontiac den GTO schließlich als eigenständiges Modell vor.

Anfangs standen zwei 6,4 Liter-V8-Motoren mit 325 PS bzw. 348 PS zur Wahl. 1967 folgte sogar
ein 6,6 Liter-V8-Motor, der bis zu 380 PS leistete. 1969 sah Pontiac die Einführung eines neuen, leistungsstärkeren Modells vor, des GTO Judge. Im selben Jahr sanken die Absatzzahlen (hauptsächlich auf Grund strengerer Schadstoffrichtlinien und höherer Versicherungsprämien für sog. Muscle-Cars), so dass von 1970 bis 1974 der Name GTO wieder für ein Leistungspaket beim Pontiac-Modell LeMans und beim Pontiac Ventura verwendet wurde.


VG Jean





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-Stefan-

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 Geschrieben 18.11.2009 um 22:08   
Quote:

On 2009-11-16 19:01, Johnny-1951 wrote:
OK Willy, hast gewonnen...
dafür ist mein Hund schöner als deine Katze, da er nicht tiefergelegt ist


-----------------
Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt

Du Memme du
gegen einen Pontiac GTO 400cui V8 370PS brauchst du gar nicht erst antreten...

dass war ne öhm ein toller Wagen

MfG. Stefan

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Reineruno

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 Geschrieben 21.11.2009 um 12:31   
Wohne in Frankreich, hab den California-450SL aber auf meine Mutter in D angemeldet. Tuev-Abnahme: BBS-Felgen mit ABE, noeee, nicht original, Rueckleuchten ohne E, noeee, geht ja grad gar nicht, mit so einer Schuessel wollen sie H-Kennzeichen? Ja gut, das Auto ist total original bis auf die Felgen und in wirklich gutem technischen Zustand, aber so kommen sie hier nicht durch. Besorgen Sie sich doch deutsche Rueckleuchten! Wie, die sind kuerzer an den Ecken, da tut sich in der Karosse eine Luecke auf, ist doch nicht mein Problem, Hauptsache, das E steht auf den Glaesern. Mit Winterreifen vom 230TE und einer Briefkopie wegen der Rueckleuchtenglaeser ging es dann aber. Da dachte ich, ich haette es geschafft....bis zum Tag der geplanten Anmeldung: wie, Sie haben keine Zoll-Unbedenklichkeitsbescheinigung? Da kann ich Ihr Auto nicht anmelden, tut mir leid. Wie Sie an die Bescheinigung kommen, obwohl das Auto in Rotterdam eingefuehrt und verzollt wurde, tut mir leid, sollen wir mal beim Hauptzollamt Saarbruecken anrufen? Erste Frage des Zoellners: wieveil haben Sie denn in Rotterdam Zoll bezahlt? Ist das wirklich ein Oldtimer, dazu muss der Wagen doch bestimmte Voraussetzungen erfuellen. Am besten, Sie laden sich von der Zoll-Site eine Unbedenklichkeitsbescheinigung runter, drucken sie aus, schicken sie nach Holland und lassen die Zoellner dort das Formular ausfuellen. Sicher, die hollaendischen Beamten werden dieses deutsche Formular gerne ausfuellen und abstempeln, weil der deutsche Beamte die Zulassung nicht genehmigt hat, weil der die hollaendische Zollurkunde nicht lesen kann weil nicht auf Deutsch. Danke fuer diese inkompetenten Auskuenfte und mit 300 Puls wieder ab nach Hause. Im Internet gegoogelt mit "fehlende Unbedenklichkeitsbescheinigung", viel Spass beim Lesen! Die Seite vom Landkreis Wesel gefunden, auf der alles Wissenswerte steht, den Link zur Zulassungsstelle Neunkirchen geschickt und siehe da, nur eine Woche spaeter, die email, dass das Auto jetzt doch mit der hollaendischen Verzollungsbescheinigung "Sagitta" angemeldet werden kann. Dankeschoen, vielen, vielen Dank!!!!
Warum ist ein total originaler 450SL mit original US-Rueckleuchten kein H-Kennzeichen wuerdiger SL, ein 280SL mit ATM aus einem staerkeren SL oder ein zeitgenoessischer Koenig-Umbau aber schon? Das ist doch alles Erbsenzaehlerei....

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Jean

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Nachrichten: 2562

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 Geschrieben 21.11.2009 um 13:50   
Hallo,

wenn ich das alles so lese, frage ich mich,
was da wohl noch alles auf die Fachfirma mit dem 6.0 SLC zukommen wird, wenn Sie Ihren Wagen tatsächlich gem. § 21c StVZO abnehmen lassen möchten.


Jean


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 Geschrieben 21.11.2009 um 13:57   


....so wie ich das verstanden habe, ist der SLC 6.0 doch bereits als "H"-Auto anerkannt ........jezz also doch nicht, oder was?


Peter

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Jean

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 Geschrieben 21.11.2009 um 15:52   
Da bin ich überfragt,

Peter, ich hatte es so verstanden, der Wagen würde nach Aussage der Verkäuferin eine Abnahme nach §21 c bekommen.

Ob das tatsächlich unter den bekannten Gegebenheiten und technischen Veränderungen am Fahrzeug schon geschehen ist,
entzieht sich meiner Kenntnis.

Es könnte ja mal einer beim Verkäufer vorbeifahren und sich das
Abnahmegutachten ansehen und bei der Gelegenheit mal das Typenschild anschauen, oder besser das Foto dann hier einstellen

Dann ist auch deutlich zu erkennen,
ob es noch ein Benz oder gar ein XX-mobil ist


VG Jean


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Nachrichten: 6702

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 Geschrieben 21.11.2009 um 15:57   
Quote:

On 2009-11-21 15:52, Jean wrote:


Es könnte ja mal einer beim Verkäufer vorbeifahren und sich das
Abnahmegutachten ansehen und bei der Gelegenheit mal das Typenschild anschauen, oder besser das Foto dann hier einstellen






....gute Idee, wer könnte das mal machen, wer wohnt denn dort in der Nähe?


Gruss, Peter

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sl-tom

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Nachrichten: 1496

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 Geschrieben 21.11.2009 um 16:33   
Ich habe das auch so verstanden wie Peter, daß der Wagen sein "H" schon hat und auch noch ein "echter" Mercedes-Benz ist. Ich denke auch mal, daß die Georgs einen besseren Zugang zum TÜV Prüfer haben, als der bedauernswerte Reineruno mit seinem 450'er. Derartigen Korinthenka...rn sollte man aber wirklich mal heimleuchten.

Gruß
Tom

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Peter-MS

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Nachrichten: 6702

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 Geschrieben 21.11.2009 um 16:41   
...wie gesagt, hier in Münster waren die Jungs auch mächtig pingelig.......aber wenn's in Dortmund offenbar wesentlich einfacher geht, warum nicht dort hin fahren?!

Können die GTÜ-Leute eigentlich inzwischen auch eine H-Abnahme machen?

Peter

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-Stefan-

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aus: der Rue de Boullion

Nachrichten: 2371

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 Geschrieben 21.11.2009 um 16:41   
Quote:

On 2009-11-21 16:33, sl-tom wrote:
Ich habe das auch so verstanden wie Peter, daß der Wagen sein "H" schon hat und auch noch ein "echter" Mercedes-Benz ist. Ich denke auch mal, daß die Georgs einen besseren Zugang zum TÜV Prüfer haben, als der bedauernswerte Reineruno mit seinem 450'er. Derartigen Korinthenka...rn sollte man aber wirklich mal heimleuchten.

Gruß
Tom

Moin Tom,
wen meinst du jetzt mit Korinthenka...rn

Gruß Stefan

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Reineruno

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Nachrichten: 40

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 Geschrieben 22.11.2009 um 16:46   
Anmerken moechte ich noch, dass der zweite Besuch beim Tuev - das Auto hatte ja keinerlei technische Maengel und ist total original - reibungslos ueber die Buehne ging, bei einem anderen Tuev-Ingenieur. Ebenso der zweite Besuch auf der Zulassungsstelle, wobei der Zulassungsstellenleiter in Neunkirchen stets freundlich und hilfsbereit war, er wollte das Auto ja zulassen, hatte aber irgendwo gelesen, ohne die Unbedenklichkeitsbescheinigung ginge das nicht. Jetzt weiss er es besser, und ich bin sicher, kuenftige Zulassung von Autos aus USA, die ueber Rotterdam in die EU kamen, koennen da jetzt problemlos zugelassen werden.
Lustig fand ich auch, als ich nach F gezogen bin und einen 123er 240D hatte, bot mir mein Nachbar Barockfelgen mit 205er Reifen an. Auf meine Frage, ob die denn fuer meinen Typ zugelassen seien, meinte er nur, wenn die passen kannst Du sie auch fahren....und ein Oldtimer ist in F ein Auto, das 30 Jahre oder aelter ist, Ende der Durchsage! Dieser ganze Klumpatsch mit extra Abnahme, gutem Originalzustand usw ist alles nur dazu da, den Autofahrern die Kohle aus der Tasche zu ziehen. Wenn ich nur diesen Mist mit den Umweltzonen sehe, aggghhhhh. Und dann stehe ich in einer Werkstatt, da steht eine Porsche 550 Spyder Replica mit Kunststoffkarosse, und das Teil hat ein H-Kennzeichen drauf!!! Da faellt mir echt nichts mehr ein.

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Unger

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Nachrichten: 1890

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 Geschrieben 22.11.2009 um 16:59   
Quote:

On 2009-11-22 16:46, Reineruno wrote:
Und dann stehe ich in einer Werkstatt, da steht eine Porsche 550 Spyder Replica mit Kunststoffkarosse, und das Teil hat ein H-Kennzeichen drauf!!! Da faellt mir echt nichts mehr ein.



Wo soll da das Problem sein - die Replikas sind heute auch schon deutlich älter als 30 Jahre.


Reinhard

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Holger

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Nachrichten: 902

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 Geschrieben 22.11.2009 um 17:07   
Peter, inzwischen können auch die anderen ( GTÜ-Küs u.s.w. ) die
Abnahme § 21 zum H-Kennzeichen machen-sie dürfen es auch.
Und das ganze auch in Gesammtdeutschland.

nördliche Grüße Holger

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Jean

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aus: 27404 Zeven

Nachrichten: 2562

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 Geschrieben 22.11.2009 um 17:29   
Quote:
Porsche 550 Spyder Replica mit Kunststoffkarosse, und das Teil hat ein H-Kennzeichen drauf!!! Da faellt mir echt nichts mehr ein.




Nabend,

die Gurken wurden alle auf ein alte Käferbodengruppe
mit Achsen geschraubt.
Das Baujahr wurde dann aus den Papieren übernommen,
sprich älter als 30 Jahre.

Jean


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Willy

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31.10.2007

aus: der VffO 107

Nachrichten: 5704

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 Geschrieben 22.11.2009 um 18:04   
Hi,

die Dinger sollen komplette Käfertechnik haben, was ja nicht unbedingt schlechter ist, zumal Porsche eh zu VW heim kommt.

Peter,

mit meinem GTÜ-Mann ist schon alles besprochen, beim TÜV eine Unmöglichkeit, der Versuch mit dem Gespann* im Sommer hat gezeigt, da ist alles so wie immer, nur mit viel weniger Kundschaft.....

Für den wahlweisen Eintrag musste ich den eingetragenen Beiwagen nicht abbauen, so das man das Krad solo prüfen kann, sondern wieder anbauen, damit man prüfen kann, ob man ihn abbauen kann.

Sowas habe ich noch nie erlebt.

Willy

[ Diese Nachricht wurde editiert von : Willy on 22-11-2009 18:05 ]

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Reineruno

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 Geschrieben 23.11.2009 um 04:17   
Hi Leute,
die Replica war maximal ein, zwei Jahre alt....ist mir auch egal mittlerweile, das ist doch alles Vollverar...ung und Beutelschneiderei

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fanto-mas

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Nachrichten: 1542

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 Geschrieben 23.11.2009 um 08:39   
... wieso Du in D. Kfz-Steuer zahlst und freiwillig diesen H-Schwachsinn samt TUeV-Oberlehrer durchlebst, waehrend Du in F ohne jede Kfz-Steuer die Kiste einfach ganzjaehrig anmelden kannst, wirst Du uns sicher auch noch erklaeren.

Ein SL duerfte in F. viel billiger zu unterhalten sein als in D. .... aber wenn Du's unbedingt so haben willst?

Carsten

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OFF-Line

 Geschrieben 23.11.2009 um 13:59   
Hallo Carsten,
die Ummeldung von D nach F ist eine Prozedur, und sie kostet auch. Zb Datenblatt vom Hersteller, das man dann zb bei Mercedes von Mercedes Frankreich fuer einen Obulus zugeschickt bekommt - ich musste dieses Datenblatt fuer meinen Citroen C15 auch anfordern, kostete 115 Euro, obwohl die Daten bei den franzoesichen Stellen vorliegen, also auch wieder Abzocke. Dann hab ich noch einen Triumph TR6, der Hersteller ist seit ueber 20 Jahren pleite, und noch einen Spitfire, der meiner Mutter gehoert....also hab ich es einfach gemacht, die Autos in D zugelassen und bei der Versicherung einen Flottentarif beantragt als ich den Benz zugelassen habe. Und siehe da, als der 450er dazugekommen ist habe ich sogar noch Geld zurueckbekommen! Freiwillig machen die Versicherungen das nicht, man muss es halt wissen - ich habe mal ein Auto gekauft von einem Spediteur, und der sagte mir damals, ab 5 Fahrzeugen hat man bessere Bedingungen. Bei Oldie Car Cover schon ab 3. Guter Tip, oder?

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